Diese Kategorie versammelt Beiträge zu der Frage, was der Einsatz von KI mit Tätigkeiten, Kompetenzen und Organisationen macht. Behandelt werden die Verschiebung des Wertschöpfungskerns kognitiver Arbeit von der Ausführung zur Urteilsbildung, die daraus folgenden Anforderungen an Kompetenzprofile und die Veränderung der Nachfrage am Arbeitsmarkt. Ein zweiter Strang betrifft die Organisation selbst: warum die meisten Pilotprojekte nicht an der Technik scheitern, weshalb KI implizites Wissen zur Explikation zwingt und unter welchen Bedingungen interne Wissensbestände gepflegt werden. Die Beiträge argumentieren aus der Praxis der Wissensarbeit heraus und behandeln Werkzeuge nur so weit, wie sie für die organisatorische Frage nötig sind.
Was KI für Arbeitsmärkte, Einstiegspositionen und die Ökonomie menschlicher Arbeit bedeutet und wo Substitution an Grenzen stößt.
Sprachmodelle geben bei Strategiefragen den Durchschnitt ihres Wissens wieder. Das entspricht ihrem Training, taugt aber nicht als Wettbewerbsvorteil.
Wikipedia funktioniert seit 25 Jahren, interne Wikis sterben oft nach wenigen Monaten. Was sich daraus für das KI-Zeitalter lernen lässt.
Strategie vor Spec und Spec vor den Code. Eine Methoden-Beobachtung aus vielen Monaten agentischem Coden.
Wissensarbeit verschiebt sich von implizit nach explizit. Die Wissensmanagement-Welle der 1990er scheiterte am fehlenden Anreiz, heute liegt der anders.
KI-Erfolg scheitert seltener an der Technologie als an Organisationskultur und fehlender Investition in Menschen.
Kompetenzprofile im KI-Zeitalter und warum das bisherige T-Shaped Idealprofil nicht das letzte Wort ist.
Wie KI den Wertschöpfungskern kognitiver Arbeit verschiebt und warum Erfahrung dadurch wichtiger wird.